Mittwoch, 28. März 2012

Kevinismus oder Chantalismus

Als werdende Oma beschäftige ich mich natürlich in Gedanken im Moment mit Namen. Dabei bin ich auf den Kevinismus gestoßen. Ich dachte nicht, dass es das überhaupt gibt.

Als Kevinismus (auch: Chantalismus) bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten und vor allem bei deren Nachwuchs zur sozialen Isolation. Die Betroffenen entwickeln eine Psychose gegen gesunde Menschen und verkehren nur mit Personen, die ebenfalls an Kevinismus leiden.


 Die Krankheit kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Sie tritt jedoch in den Randschichten verstärkt auf. Seltsamerweise haben sowohl Menschen der Unterschicht (Hartz IV-Empfänger und C-Promis) als auch der Oberschicht (A- und B-Promis) das Bedürfnis, ihren Kindern vollkommen exotische Namen zu geben. Ein Grund könnte sein, dass sie die Einzigartigkeit ihrer Kinder auf übertriebene Art nach außen demonstrieren wollen. „Dieses Kind ist ein Produkt meiner Eierstöcke und Ausdruck meiner Kreativität

 »Ein Kindergartenkind behauptet, es heiße "Pirschelbär" - Anruf bei Eltern ergibt: Der Junge heisst "Pierre-Gilbert"....«"

Gut ist auch, wenn der Dialekt ins Spiel kommt:
 
 "Schakkeline! Tu dein Kopp aus dem Juniortüte von de Käffiiin!"

Und natürlich macht man sich so seine Gedanken über die Bedeutung und die Herkunft des Namens:

Daylina (Am Tage gemacht?)
Xeno- Patrice (Von Außerirdischen gemacht?)
Livio-Lewis (Gab es eine Ölspende, damit es klappt?)

Aber keine Angst, Steffen und Julia dürfen sich den Namen für ihr Kind selbst aussuchen, wenns sein muss darf es auch

heißen.
 

Dienstag, 27. März 2012

99 % Emma

Zu 99 % werde ich Oma einer kleinen Emma.

Bis gestern dachte ich noch, es würde eine Leni werden, wenn es ein Mädchen wird. Deshalb hab ich auch Leni in den Sand am Strand von Curacao geschrieben.





Und jetzt wird es eine kleine Emma. Da muss ich wohl noch mal nach Curacao fliegen und ein neues Sandbild machen.