Sonntag, 11. März 2018

Wellness in der Karibik

Heute hatten wir einen Wellness-Tag.
- lange ausschlafen
- den ersten Kaffee im Bett genießen
- lecker frühstücken
- Schwimmen im Don Genaro Pool


- Zum Mittagessen Currykartöffelchen mit Gemüsepfanne
- Mittagsschlaf auf der Liege am Pool - alternativ im Sessel auf der Terrasse



Natürlich immer unter einem Palmendach


Mit Wind aber unter blauem Himmel


Danach gab es eine Massage im Palappa von Anouk



Typisch antillianisch

Heute Morgen um acht Uhr, kurz vor dem Frühstück, das hier übrigens aus viel Obst, Gemüse und ganz viel Avocado besteht ...


Also, heute Morgen so um acht Uhr, kurz vor dem Frühstück, ruft Elli die Hunde, die gerade im Garten waren um Pipi zu machen, mit den Worten: "Kommt rein, es ist Winter" - es waren 25 Grad !!
Elli sitzt auch abends mit einer dicken Jacke mit mir draußen und ich schwitze schon nur mit einem dünnen T-shirt.

Typisch antilliansich ist auch die Ruhe, mit der hier alles gemacht wird. Sogar im großen Supermarkt geht die Kassiererin zwischendurch an ihr Handy, wenn es klingelt.

Typisch antillianisch ist auch, aus Holzresten ein Dach über das Taucherhäuschen bauen und mit Flip Flops auf die Leiter zu gehen. Und zwischendurch immer wieder verharren, meditieren und nachdenken, ob das alles so in Ordnung ist, was man macht.


Und natürlich ist auch typisch antillianisch und wirklich von größter Bedeutsamkeit "mit dem Wind zu leben", z.B. einen Stein auf sein Handtuch zu legen, sonst ist das Handtuch weg, wenn man aus dem Pool kommt.


Samstag, 10. März 2018

Der Rotschnabel ... eine Zumutung

Das ist wirklich das letzte Mal, dass ich den Rotschnabel mitgenommen habe. Er ist so ein Sturkopf, er ist so peinlich und er ist ein Egoist, wie es im Buche steht. Heute z.B., eigentlich wollte ich ihn zu Hause lassen und mich davonschleichen, aber Rotschnabel wollte unbedingt mit zum Einkaufen. Ihr habt keine Ahnung, wie übel das war.

Am Anfang hat er mich gezwungen mit ihm an einen Geldautomaten zu gehen. "Ich will auch antillianische Gulden haben, ich will auch Guldencent haben, ich will auch ...

Am Geldautomaten, wir mussten ihn wegzerren

Als es dem Rotschnabel zu heiß wurde, versteckte er sich in der Kühltasche

Ohne Kühltasche und Kühlakkus einkaufen gehen, das geht gar nicht. Denn wie soll die Butter bei 29 Grad im Auto ihren festen Aggregatzustand behalten? Oder der Käse, er würde bis wir zu Hause sind in der Folie geschmolzen sein.

Später fand ich ihn zwischen den Riesen-Avocados
 Die Avocados sind hier auf Curacao so groß wie Honigmelonen in Deutschland. Und lecker sind sie, endlich sich mal satt essen können an Avocado. Ich liebe es.
Dann wurde es ihm wieder zu heiß und er legte sich
zum Hundefutter in die Kühltruhe

Diese Schokolade im rosa Papier hatte es ihm angetan -
er könne ohne sie nicht mehr weiterleben

Bei den Mangos hat der Rotschnabel immer geschrieen:
"Alle meine, alle meine"


Das waren sicher "einheimische" Mangos, denn sie waren ganz unterschiedlich groß, manche waren fleckig, andere wie gemalt. Natürlich haben wir eine dicke Mango mitgenommen.

Später haben wir beim Portugiesen noch Palmen gekauft, da habe ich die Mangos dann am Baum gesehen.



Don Genaro

Der Weg von Ellis Haus zu Don Genaro ist seht kurz - Luftlinie vielleicht 100 Meter. Der Weg dorthin aber ist typisch antillianisch:

Durch Gestrüpp, Kiko und Max immer dabei
Und Don Genaro ist einfach nur schön:



Das Blütenmeer im Don Genaro Garten ist Balsam für die Seele.

Was ich als Rotschnabel aber nicht verstehe sind die "Gehirne", die im gesamten Garten zu finden sind. Überall liegen sie rum, ob sie von der Hitze gedörrt wurden? Und vor allen Dingen - von wem stammen diese Gehirne?

Für ein Rotschnabel-Gehirn definitiv zu groß


Guckt Mal, wie groß diese Agave geworden ist, die hat Ulli vor 5 Jahren als kleinen Ableger dort in die Erde gesetzt.

So weit weg bin ich von meiner Wahlheimat

Wenn Ulli keine Zeit für mich hat, dann spiele ich mit Kiko am Pool mit dem Ball. Kiko wirft den Ball ins Wasser und ich hole ihn wieder heraus - so kann ich auch mal zeigen, welches Element wirklich meins ist, nämlich das Wasser. Und Kiko staunt nicht schlecht, welche Kunststücke ich im Wasser vollbringen kann.


Und danach ist Ausruhen angesagt, am liebsten bei den Liebenden:

Muss Liebe schön sein


Nachtrag zum Wind

Und wenn man den Wind nicht in seine Planung mit einschließt, dann muss man die Chips vom Boden essen:

Curacao - die Insel unter den Winden

Es ist wirklich zurzeit sehr windig hier auf Curacao, das sagen sogar die Einheimischen. Es ist nicht nur ein laues Lüftchen sondern ein echter Wind mit 45 Stundenkilometern, der hier über die Insel fegt. Mir macht das nicht so viel aus, dann fühlen sich die 29 Grad auch eher wie 25 Grad an und das gefällt mir und auch der Ulli ganz gut.

Mit dem Wind

Gegen den Wind

Also, gegen den Wind zu stehen sieht vielleicht von der Frisur her ein bisschen wild aus, aber auf jeden Fall fürs optische Gesamtbild weitaus vorteilhafter. Und seien wir mal ehrlich, mit "Frisur" ist bei dem Wind sowieso kein Pokal zu gewinnen. 

Gestern haben Gäste von Don Genaro erzählt, dass sie am Strand paniert wurden. Erst haben wir das nicht verstanden, dann aber wurde uns klar, was gemeint war: Schwimmen in karibischen Meer, nass rauskommen und dann pustet dich der Wind von oben bis unten mit Sand voll, der auf der nassen Haut auch schön kleben bleibt.

Aber zum Glück ist Curacao die Insel unter den Winden und ein Hurrikan kommt hier nie an, auch wenn er 60 Km weiter die Insel St. Marten verwüstet.

Freitag, 9. März 2018

Curacao 2018


Liebe Rotschnabel-Freunde- ich bin wieder auf der Insel. Und natürlich werde ich euch von meinen Erlebnissen berichten ... wenn ihr wollt nehme ich euch gerne virtuell mit. Wenn ihr nicht wollt, ganz einfach, dann lest es einfach nicht.

Ich bin wieder im Land der wunderbaren Blüten, die bei meiner Ankunft sogar in meinem Schlafzimmer standen. Es ist so wunderschön.

Ich bin erst gestern Abend spät angekommen, deshalb gibt es noch nicht so viel zu berichten, aber als erstes möchte ich euch folgendes für den Tag mit auf den Weg geben:


Die erste Nacht habe ich echt gut geschlafen, nur Ulli war um 04 Uhr morgens wach. Also vier Uhr Curacao-Zeit, das heißt ungefähr 09 Uhr Deutschland-Zeit. 

Eine sehr großes Bett - seht ihr mich?

Ach ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass ich Ulli auch mitgenommen habe? Ja, habe ich. Eigentlich wollte ich dieses Mal alleine reisen, da ich aber keine Kreditkarte besitze - und das ist eine echte Diskriminierung - musste ich ja jemanden haben, der für mich die wichtigen Dinge regelt, so wie Buchung des Flugs, die Imigrationsdokumente ...   Ja, da hab ich die Ulli mitgenommen, die freut sich ja auch, ihre Schwester mal wiederzusehen. 

Hier scheint die Sonne, der Wind ist etwas heftiger als sonst, aber für mich als Rotschnabel sehr angenehm. Jetzt habe ich einen Termin mit dem Pool, entschuldigt die kleine Unterbrechung, später geht es sicher weiter.