Mittwoch, 24. Februar 2016

Nee, nee ...

Ganz so schlimm ist es nicht. Da habe ich vielleicht etwas übertrieben. Ich habe ein tolles Bett in einem frisch renovierten Zimmer mit vielen Fenstern, durch die der karibische Wind schön durchbläst. Und die outdoor-Toilette ist nur für den Rotschnabelpinguin:



Mein Bad sieht so aus:


Perfekto, oder?

Und die kleinen Freunde sind auch wieder da. Edgar heißt der Kleine und Rotschnabel findet ihn zuckersüß:




Nettes Ambiente :-(

Wie eigentlich in jedem Jahr, so ist es auch dieses Mal wieder. Ich wohne in einem halb fertigen Appartement mit dem Auftrag, mit Hand anzulegen.. Also nix von wegen ruhiger Karibik-Urlaub:

Vielleicht soll das mal ein Bad werden? Sieht echt noch trostlos aus :-(



Aber - oh was kann ich glücklich sein - ich habe wenigstens eine outdoor-Toilette:


Und das ist mein "gemütliches" Wohnzimmer - bzw. wird es sein, wenn ich die Wände neu gestrichen habe:


Ja bitte: Eine Runde Mitleid.

Curacao 2016

Ich bin wieder bei Elli auf Curacao. Gestern angekommen. Und was soll ich sagen: Es ist heiß, gestern waren es bei der Ankunft 30 Grad. In Nullkommanix war ich mit meiner Jeans bereits am Flughafen durch und durch geschwitzt.

Ich bin dieses Mal wieder nicht alleine gereist. Emma hat drauf bestanden, dass der Rotschnabelpinguin mit auf die Reise geht. Hoffe mal, er hält es aus hier bei der Hitze. Mal schauen, was er so alles erlebt.

Noch von zu Hause aus habe ich Elli geschrieben, dass ich erst einmal drei Tage auf ihrem Balkon sitzen will, auf nem Stuhl in der Ecke mit nem 10 Liter Kanister Wasser. Mein Ziel war es, einfach mal nix tun, nicht denken, nicht planen, nicht entscheiden, nicht reagieren ... einfach nur sitzen. Als ich aber dann meine vorbereitete Ecke sah, habe ich mich doch ganz schnell umentschieden und den ersten Arbeitsauftrag angenommen: Garten gießen.

Dienstag, 20. Januar 2015

Ajo heißt Tschüss

Gerade bricht der letze Tag für uns auf Curacao an, Die Sonne geht auf und taucht den Himmel in ein stimmungsvolles Rot, die Vögel beginnen zu zwitschern, jedoch liegt die Stille der Nacht noch in der Luft.

Durch die oberen Burgfenster fällt das rote Licht der Sonne ein:

Elli hat gestern gesagt, Curacao sei dem Paradies schon sehr nahe. Damit kann sie recht haben. Traumhaftes Wetter, bilderbuchmäßiges Meer und die Gelassenheit der Menschen sind einfach eine gute Mischung.

Heute heißt es Tschüss sagen:

Ajo Elli


Ajo Burg

 
 
Ajo karibische See
 
 

So machen wir uns wieder auf die Heimreise, mit einem lachenden aber auch mit einem weinenden Auge. Spätestens im November sehen wir uns Schwestern wieder, wenn Elli zu mir kommt, auf meinen 60sten.



Montag, 19. Januar 2015

Weihnachten beim Japaner

Elli und ich waren heute Fenster kaufen beim ortsansässigen Japaner. Hier haben wir im Verkaufsraum den Tannenbaum gesehen:





Wenn man genau hinschaut ist er über und über mit Origami-Kranichen behangen:



Außerdem hat Elli erzählt, dass es auf Curacao Sitte ist, den Tannenbaum lange nach Weihnachten noch stehen zu lassen und wenn fast keine Nadeln mehr dran sind, wird er zu Fastnacht mit bunten Girlanden geschmückt. Beim Japaner hatte Elli auch gefragt, ob es der Tannenbaum von Weihnachten wäre oder der für Fastnacht. Es wurde uns versichert, es sei noch der Christmas-Tree.

Strandgut

Lobo und ich waren fleißig, arbeiten unsere Kost und Logi hier ab. Die Aufgabe heute war: Macht aus Strandgut eine schöne Wand.
Elli gab uns viele Tüten mit gesammeltem Strandgut: Holz, Korallen, Muscheln und Zeuch.


Christopher sägte die Platte zurecht und sagte: Viel Spaß
 
 
Und dann hat Lobo angefangen- der Künstler hat sich natürlich was dabei gedacht und nicht einfach nur so kreativ das Ding zusammengepuzzelt. Es sollte harmonisch sein und eine Botschaft rüberbringen. Am Anfang war das Treibholz:
 
 
Wir haben dann Hilfe von einem Gast aus dem einser Appartement bekommen, der half, das Holz anzuschrauben.
 
 
Und am Ende ist wirklich etwas Schönes entstanden, wie ich meine, auf jeden Fall etwas Einmaliges.
 
 
Der "Künstler" hat mich zwischendurch immer gefragt, ob dies auch in meinem Sinne wäre. Aber was soll da die kleine Ulli schon sagen, wenn der Künstler Harmonie und Botschaften übermitteln will. Am Ende kann ich als Montessori-Pädagogin nur sagen, dass es gut strukturiert aussieht, es seine Ordnung hat und gut anzuschauen ist.
 
Und wenn ihr genau schaut, seht ihr auch ein kleines Engelchen oben bei dem Herz sitzen. Das war meine Arbeit , den Engel wieder zusammenzusetzen:
 
 
Am Ende ganz gut geworden, obwohl das ein oder andere Teilchen fehlte:
 
 




Die Füße im Wasser - dem Himmel so nah

Gestern waren wir wieder Mal in Piscadera, bei Pirate Bay, eine Beach Location. Man sitzt direkt am Wasser, die Füße im Sand schaut man aufs Meer - ein himmlisches Gefühl, das ist Urlaub in der Karibik, wie man sich ihn vorstellt.


Zuerst haben wir ganz karibisch eine Pizza gegessen. Karibisches Essen ist hier sehr, sehr fleischhaltig, daher ist es für uns hier nicht so einfach essen zu gehen. Aber die Pizza war lecker und Lobo hat den Pizza-Boy gemacht.



Danach gab es noch Raeggie-Musik live. Wobei es ein bisschen ein Raeggie-Rapper war, denn zwischendurch hat er auch immer ein bisschen gerappt. Lobo war begeistert.

 
Es war wirklich ein schöner Abend, den wir sehr genossen haben.