Und wenn man den Wind nicht in seine Planung mit einschließt, dann muss man die Chips vom Boden essen:
Samstag, 10. März 2018
Curacao - die Insel unter den Winden
| Mit dem Wind |
| Gegen den Wind |
Also, gegen den Wind zu stehen sieht vielleicht von der Frisur her ein bisschen wild aus, aber auf jeden Fall fürs optische Gesamtbild weitaus vorteilhafter. Und seien wir mal ehrlich, mit "Frisur" ist bei dem Wind sowieso kein Pokal zu gewinnen.
Gestern haben Gäste von Don Genaro erzählt, dass sie am Strand paniert wurden. Erst haben wir das nicht verstanden, dann aber wurde uns klar, was gemeint war: Schwimmen in karibischen Meer, nass rauskommen und dann pustet dich der Wind von oben bis unten mit Sand voll, der auf der nassen Haut auch schön kleben bleibt.
Aber zum Glück ist Curacao die Insel unter den Winden und ein Hurrikan kommt hier nie an, auch wenn er 60 Km weiter die Insel St. Marten verwüstet.
Freitag, 9. März 2018
Curacao 2018
Liebe Rotschnabel-Freunde- ich bin wieder auf der Insel. Und natürlich werde ich euch von meinen Erlebnissen berichten ... wenn ihr wollt nehme ich euch gerne virtuell mit. Wenn ihr nicht wollt, ganz einfach, dann lest es einfach nicht.
Ich bin wieder im Land der wunderbaren Blüten, die bei meiner Ankunft sogar in meinem Schlafzimmer standen. Es ist so wunderschön.
Ich bin erst gestern Abend spät angekommen, deshalb gibt es noch nicht so viel zu berichten, aber als erstes möchte ich euch folgendes für den Tag mit auf den Weg geben:
Die erste Nacht habe ich echt gut geschlafen, nur Ulli war um 04 Uhr morgens wach. Also vier Uhr Curacao-Zeit, das heißt ungefähr 09 Uhr Deutschland-Zeit.
| Eine sehr großes Bett - seht ihr mich? |
Ach ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass ich Ulli auch mitgenommen habe? Ja, habe ich. Eigentlich wollte ich dieses Mal alleine reisen, da ich aber keine Kreditkarte besitze - und das ist eine echte Diskriminierung - musste ich ja jemanden haben, der für mich die wichtigen Dinge regelt, so wie Buchung des Flugs, die Imigrationsdokumente ... Ja, da hab ich die Ulli mitgenommen, die freut sich ja auch, ihre Schwester mal wiederzusehen.
Hier scheint die Sonne, der Wind ist etwas heftiger als sonst, aber für mich als Rotschnabel sehr angenehm. Jetzt habe ich einen Termin mit dem Pool, entschuldigt die kleine Unterbrechung, später geht es sicher weiter.
Dienstag, 6. Dezember 2016
Nikolaustag mit Rotschnabel
Meine lieben Freunde,
jetzt habt ihr schon zwei Tage nichts von mir gehört. Ihr müsst es schon verzeihen, aber ich war privat etwas verhindert ... ich sag nur Dushi. Sie ist endlich da und ich liebe sie soooo sehr. Das habe ich ihr in den letzten Tagen auch gezeigt; Hier Küsschen, da Küsschen, Streicheleinheiten in Hülle und Fülle, ich bin sogar mit ihr in die Sauna gegangen, weil sie die Hitze und die Sonne vermisst.
Sauna ist ja schon die Höchststrafe für mich als Rotschnabel-Pinguin, aber dann noch in der Sauna dieses enge Ankuscheln bei 92 Grad ... verstehe ich nicht, aber sie fand es schön. Nach der Sauna ist sie vor Erschöpfung eingeschlafen, ok, der Flug aus Curacao nach Deutschland steckte ihr wohl auch noch in den Knochen. Jedenfalls, als sie schlief, habe ich es mir auf dem Eis gemütlich gemacht - super, minus 6 Grad, göttlich, einfach wunderbar.
| Auf dem gefrorenen Teich bei Lobo und Ulli - wunderbar |
Dann ging es ans Eingemachte. Der Nikolaus nahm mich in seine großen Hände und er brauchte noch nicht einmal sein goldenes Buch, er wusste auch so, dass ich zu oft Unsinn mache. Und da wusste ich. JETZT IST SCHLUSS MIT LUSTIG. Da halfen auch keine Ausreden, er wusste ALLES.
Als ich mich aber trotzdem rausreden wollte, nahm er mich noch höher und sagte; "Schau mir in die Augen Kleiner" - ja und da musste ich alles zugeben.
Ich denke, dass die Liebe nicht perfekt ist,
es ist nicht immer leicht,
denn wir leben in keinem Märchen.
Wahre Liebe bedeutet Hindernisse zu überwinden
und Herausforderungen anzunehmen.
Es ist ein kurzes Wort,
leicht zu buchstabieren
aber schwer zu finden,
noch ein bisschen schwerer zu halten
und fast unmöglich zu vergessen.
Wahre Liebe ist gegenseitige Arbeit,
aber vor allem die Gewissheit,
dass jede Stunde, jede Minute
oder besser gesagt jede Sekunde
es Wert waren,
weil man sie zusammen verbracht hat.
Uppsi, darüber muss ich erst einmal in Ruhe nachdenken.
Freitag, 2. Dezember 2016
Rotschnabel braucht Ablenkung
Wegen des Pilotenstreiks ist Dushi immer noch nicht aus Curacao in Deutschland angekommen, Rotschnabel läuft Gefahr depressiv zu werden. Ich kann ihn nicht mit gutem Futter locken, ich bringe ihn mit Witzen nicht zum Lachen, ich kann ihn mit noch nicht einmal mit einer Einladung in den Gefrierschrank locken. Er sitzt nur in der Ecke und wartet und weint und hofft. Zwischendurch ruft er immer bei Elli auf Curacao an, aber Elli weiß auch nichts Neues. Und dann fängt der Rotschnabel wieder an wie eine Heulboje zu jaulen.
Ohje, Rotschnabel, Morgen ist deine Dushi sicher bei dir, bis dahin komm mit, wir feiern den zweiten Advent.
Ohje, Rotschnabel, Morgen ist deine Dushi sicher bei dir, bis dahin komm mit, wir feiern den zweiten Advent.
Rotschnabel vor dem Adventsfenster in der der Kirchruine von Hangen-Wahlheim
Kürbissuppe für den Rotschnabel und Glühwein für die Ulli |
Romantisch in der Ruine mit der Queen :-)
Morgen ist deine Dushi sicher da, du armer Rotschnabel.
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Rotschnabel hat HERZschmerz
20 Minuten vor 6 - Donnerstag Morgen, es ist noch dunkel. Was sehen da meine müden Augen? Ich glaube es nicht, was soll denn das?
Rotschnabel, was machst du da? Und vor allen Dingen, warum machst du das? Und bitte komm doch erst einmal da runter. Rotschnabel sitzt ganz oben in der Yuccapalme in unserem Wohnzimmer.
Dann hat der Rotschnabel mindestens acht Tachentücher gebraucht bis er sich beruhigt hatte und ich die Wörter zwischen seinem Schlluchzen endlich verstehen konnte: "Ich habe soooo großes Heimweh".
"Aber Rotschnabel, Heimweh? Wohin denn? Du bist doch schon sooo lange bei uns. Und im Moment ist es hier doch auch schön kalt, da kannst du dich als Rotschnabel doch wohlfühlen".
Da ging die Heulerei wieder los, gefolgt von einer üblen Beschimpfung: "Du verstehst mich nicht, du bist ja auch nur eine Ulli-Menschin, du hast ja keine Ahnung, wie ich mich als Rotschnabel fühle und du hast überhaupt nicht gemerkt, dass ich Herzschmerz habe",
Herzschmerz???? Herzschmerz??? Der Rotschnabel? Der meint doch bestimmt Halsschmerz.
"Rotschnabel, hast du Halsschmerzen, meinst du, dir tut der Hals weh?"
"Neeeeeeeiiiiiiiin, nicht Haaaaaaaals, hör mir doch genau zu; Heeeeeeeerz!!!!"
"Aber Rotschnabel, wieso hast du denn Herzschmerz?"
Unter lautem Schluchzen und Schniefen sagte der Rotschnabel dann: "Ich vermisse sie soooo sehr, so sehr, wie ich noch nie jemanden vermisst habe, es fühlt sich an, als fehlte mir ein Stück von meinem kleinen Rotschnabel-Herzchen."
Es war mittlerweile 20 minuten vor sieben, Donnerstag Morgen, ich hatte noch nicht geduscht, noch keinen Schluck Kaffee getrunken und verstand nichts von dem, was mir der Rotschnabel sagen wollte. So langsam wurde ich nervös:
"Rotschnabel", sagte ich so streng wie ich konnte, "bitte sag mir, wen du so sehr vermisst!"
"Meine Dushi" - brachte er leise und mit einem ganz zarten Stimmchen hervor. "Ich liebe sie bis zum Mond und wieder zurück, so sehr liebe ich sie".
Ich war sprachlos. Dushi, das war doch die kleine grüne Leguan-Dame in Curacao. Rotschnabel hatte sich in den letzten Tagen unseres gemeinsamen Urlaubs auf Curacao in Dushi verliebt.
" Hey Rotschnabel" sagte ich "beruhige dich, ich weiß wo deine Dushi ist und wenn ich heute Abend von der Arbeit zurückkomme, bringe ich sie dir mit, ok?"
"In Ordnung" antwortete der Rotschnabel und wurde schon wieder frech "beeil dich, ich will nicht so lange warten".
Oh no, Rotschnabel, du bist unmöglich. Was wird das für eine Adventszeit mit dir.
Rotschnabel, was machst du da? Und vor allen Dingen, warum machst du das? Und bitte komm doch erst einmal da runter. Rotschnabel sitzt ganz oben in der Yuccapalme in unserem Wohnzimmer.
Dann hat der Rotschnabel mindestens acht Tachentücher gebraucht bis er sich beruhigt hatte und ich die Wörter zwischen seinem Schlluchzen endlich verstehen konnte: "Ich habe soooo großes Heimweh".
"Aber Rotschnabel, Heimweh? Wohin denn? Du bist doch schon sooo lange bei uns. Und im Moment ist es hier doch auch schön kalt, da kannst du dich als Rotschnabel doch wohlfühlen".
Da ging die Heulerei wieder los, gefolgt von einer üblen Beschimpfung: "Du verstehst mich nicht, du bist ja auch nur eine Ulli-Menschin, du hast ja keine Ahnung, wie ich mich als Rotschnabel fühle und du hast überhaupt nicht gemerkt, dass ich Herzschmerz habe",
Herzschmerz???? Herzschmerz??? Der Rotschnabel? Der meint doch bestimmt Halsschmerz.
"Rotschnabel, hast du Halsschmerzen, meinst du, dir tut der Hals weh?"
"Neeeeeeeiiiiiiiin, nicht Haaaaaaaals, hör mir doch genau zu; Heeeeeeeerz!!!!"
"Aber Rotschnabel, wieso hast du denn Herzschmerz?"
Unter lautem Schluchzen und Schniefen sagte der Rotschnabel dann: "Ich vermisse sie soooo sehr, so sehr, wie ich noch nie jemanden vermisst habe, es fühlt sich an, als fehlte mir ein Stück von meinem kleinen Rotschnabel-Herzchen."
Es war mittlerweile 20 minuten vor sieben, Donnerstag Morgen, ich hatte noch nicht geduscht, noch keinen Schluck Kaffee getrunken und verstand nichts von dem, was mir der Rotschnabel sagen wollte. So langsam wurde ich nervös:
"Rotschnabel", sagte ich so streng wie ich konnte, "bitte sag mir, wen du so sehr vermisst!"
"Meine Dushi" - brachte er leise und mit einem ganz zarten Stimmchen hervor. "Ich liebe sie bis zum Mond und wieder zurück, so sehr liebe ich sie".
Ich war sprachlos. Dushi, das war doch die kleine grüne Leguan-Dame in Curacao. Rotschnabel hatte sich in den letzten Tagen unseres gemeinsamen Urlaubs auf Curacao in Dushi verliebt.

" Hey Rotschnabel" sagte ich "beruhige dich, ich weiß wo deine Dushi ist und wenn ich heute Abend von der Arbeit zurückkomme, bringe ich sie dir mit, ok?"
"In Ordnung" antwortete der Rotschnabel und wurde schon wieder frech "beeil dich, ich will nicht so lange warten".
Oh no, Rotschnabel, du bist unmöglich. Was wird das für eine Adventszeit mit dir.
Dienstag, 29. November 2016
Rotschnabel wieder da
Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber er nervt. Der Rotschnabel lässt nicht locker. Schon morgens im Bad fängt er an auf mich einzuschwätzen, ohne Punkt und Komma: "Die Menschheit verlangt nach mir" - "Ich möchte denen da draußen etwas Gutes tun!" - "Meine Freunde wollen wissen, wie es mir geht." - "Los schreib endlich wieder in deinem Blog über mich!" - "Du bist gemein, du lässt mich spüren, dass ich nicht selbst schreiben kann - das tut mir weh."
Ich kann dieses narzisstische Geschwätz wirklich nicht mehr hören. "Dann sag du mir erst einmal, wer deine Freunde sind" - mit dieser Frage wollte ich ihn aufs Glatteis führen, denn mal ehrlich, wer möchte schon gerne ein Freund von so einem nervenden Rotschnabel sein?"
Das war die falsche Frage, hätte ich ihn nicht gestoppt, so würde er jetzt noch seine Freunde aufzählen: "Dushi aus Curacao, Dede aus Alsheim, Mirco und Luise im Garten, Emma und Michel, Gila aus dem Odenwald, Elli in der Karibik, Lobo aus dem Gärtnerweg, Resal aus Mainz und auch bald auch der Lini, wenn du mich lassen würdest .....
Und wenn ich dann sage, er solle mich in Ruhe lassen, stampft der Rotschnabel wütend ab und schreit: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
Und mit diesem Satz hat er mich gekriegt. Er hat ja so recht. Ich musste sogar weinen vor Rührung, denn genauso empfinde ich auch: Für jeden, der mir etwas bedeutet, den ich in meinem Herzen aufgenommen habe, für alles, das mir lieb ist, übernehme ich die Verantwortung - zeitlebens: für meinen Mann, für meine Kinder und Schwiegerkinder, für meine drei Enkel, für meine Schwester und auch für meine Freunde.
Natürlich auch für die Tiere in meinem Garten:
| Unser Mirco - schon über 30 Jahre alt und 20 Jahre bei uns |
| Luise - Mircos beste Freundin |
| Das Eichhörnchen ist uns schon seit Jahren treu |
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